Durch unsere Jobs und eigenen Probleme, kommen viele Menschen gar nicht erst auf die Idee, sich zusätzlich noch sozial zu engagieren. Die wenige Freizeit die sowieso schon zu selten vorhanden ist, möchte man schließlich nicht auch noch verlieren. Dabei kann es nicht nur für das eigene Gewissen von Vorteil sein, wenn die Freizeit sinnvoll genutzt wird, sondern auch berufliche Nutzen haben. Eine Mehrzahl der Arbeitgeber belohnt seine Mitarbeiter, wenn diese außerhalb vom Job besondere Leistungen erbringen.Besteht Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit, so können in der Schweiz verschiedene Organisationen angesprochen werden, die sich um das Freiwilligenmanagement kümmern.

Letztlich zeigt sich auch, dass immer mehr Schweizer eingesehen haben, dass es etwas bringt. Verschiedene Organisationen melden erfreulicherweise immer wieder steigende Helferzahlen. Selbst ein paar Stunden pro Woche sind dabei vollkommen ausreichend. Die Angst vor der zusätzlichen Belastung ist damit unbegründet. Wer erst einmal herausfinden möchte, ob die angestrebte Tätigkeit etwas für einen ist, kann auch an ausführlichen Beratungen teilnehmen. Zusätzlich besteht in manchen Bereichen die Chance, ein kleines Praktikum zu absolvieren.
Keinem ist geholfen, wenn die Helfer unzufrieden und demotiviert sind.

In welchen Bereichen lässt sich etwas finden?

Damit der Mythos gleich im Keim erstickt wird: Soziales Engagement bedeutet nicht zwangsläufig sich um Senioren zu kümmern. Diese Zeiten sind schon länger vorbei. Dennoch soll das nicht bedeuten, dass diese Zielgruppe nicht auch weiterhin dankend neue Leute zur Unterstützung annimmt. Nein, für jede Vorliebe lässt sich etwas passendes finden.

Unter dem Motto: Ehrensache Natur – in Nationalen Naturlandschaften  mithelfen können Naturfreunde sich engagieren und gleichzeitig an der frischen Luft sein. Auch unsere Natur ist auch helfende Hände angewiesen. Zwischen der Pflege von kranken und verletzten Tieren, muss der Wald zusätzlich aufgeforstet werden.

Nachdem der Fokus zwar auf die Natur gelegt wurde, können die Ergebnisse auch stolz präsentiert werden. Als Guide können Gruppen gezielt durch Nationalparks geführt werden. Je mehr Leute sich wieder für die grünen Seiten unserer Erde begeistern können, desto besser.

Da die Welt immer globaler miteinander vernetzt ist, sind auch ausländische soziale Jahre denkbar. Strenggenommen sind diese Angebote überwiegend etwas für die Jugend. Um die Wartezeit auf einen Studienplatz zu verkürzen, eignen sich diese Angebote hervorragend.

Ansonsten bleibt neben der Natur und zahlreichen weiteren denkbaren Einsatzgebieten auch der klassische soziale, welcher sich um die hilfsbedürftigen Menschen kümmert.

Wie flexibel sind die Organisationen

Obwohl die Organisationen viel Wert auf flexible Arbeitszeiten legen, gerade bei Leuten, die sich neben ihrem Hauptberuf einbringen wollen, sind die Zeiten nicht grenzenlos. Was aber verständlich ist. Werden neue Leute eingearbeitet und bekommen Aufgaben zugewiesen, müssen sich die Verantwortlichen auch darauf verlassen können.

Auch, wenn der Job ehrenamtlich und somit gratis erledigt wird, kostet die Organisation viel Geld. Dadurch, dass sich die Einteiler durch Spenden finanzieren, wird möglichst schonend damit umgegangen.